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Mängel am Kfz

Direct Line Ratgeber für den Gebrauchtwagenkauf

3. Juni 2010 | Kfz Versicherung Drucken | Weiterempfehlen |

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Der Kauf eines Gebrauchtwagens – ein Buch mit sieben Siegeln, ein Verhandlungsmarathon oder doch kinderleicht? Wir sagen, worauf Sie bei einem Kauf achten sollten damit dieser nicht in Stress ausartet und es später nicht zu bösen Überraschungen kommt: Gute Vorbereitung ist alles.

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Die erste Regel ist eigentlich ganz einfach: Nehmen Sie sich Zeit. Entscheiden Sie nicht überstürzt und lassen Sie sich nicht zum Kauf drängen. Vor allem: Halten Sie die eigene Euphorie vor dem Kauf unter Kontrolle – sehen Sie nicht über mögliche Mängel am Kfz hinweg, nur weil dieser z.B. in Ihrer Lieblingsfarbe vorhanden ist.

Schon vorab sollte man sich in Ruhe über das gewünschte Modell informieren: Wo sind die Schwachstellen, welche Ausstattung möchte ich, was kostet das Auto im Internet/anderswo oder was sagt die Pannenstatistik? Für viele Modelle gibt es im Internet sogar spezielle Foren, wo man sich nicht nur vorab informieren, sondern auch schon einmal die eine oder andere Frage direkt stellen kann. Tipp: Nicht zu viele Modelle in die engere Auswahl nehmen, sonst wird es schnell unübersichtlich. Hat man dann ein passendes Fahrzeug gefunden gilt es, zunächst telefonisch alle relevanten Informationen abzuklopfen, bevor es zur Besichtigung geht.

Alles dran? Prüfung auf Herz und Nieren
Vor Ort sollte der Blick unter die Motorhaube einer der ersten Handgriffe sein: Sieht der Motor sauber aus, ist irgendwo Rost oder ungemäß viel Schmutz? Auch Fahrzeuglack, Innen- und Kofferraum sollten optisch in einem tadellosen Zustand sein – dies kann man am besten bei gutem Wetter prüfen: In der Sonne bleibt kein Kratzer verborgen. Auch ein Blick unter das Auto ist wichtig: Der Wagen darf nirgendwo Öl- oder Wasser verlieren, der Auspuff muss dicht und solide sein. Wichtig ist auch, Türrahmen, Türausschnitte und gegebenenfalls das Schiebedach der Karosse zu prüfen – ist wirklich alles dicht? Reifen und Felgen müssen unbeschädigt, alle vom selben Typ und nicht älter als fünf Jahre sein.

Dies kann man zum Beispiel an einer vierstelligen Zahl neben dem Kürzel DOT auf der Reifenflanke prüfen: Die ersten beiden Ziffern geben die Produktionswoche, die zweiten das Jahr an. Zum Beispiel: 3206 bedeutet 32. Woche in 2006. Dreistellige Ziffern stammen aus der Zeit vor 2000. Zudem sollten die Reifen wenigstens noch 3-4 Millimeter Profil aufweisen. Und: Für nicht serienmäßige Felgen muss eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) vorliegen, bzw. ist eine Abnahme von einer Kfz-Prüfstelle und Eintragung in die Fahrzeugpapiere nötig (z. B. TÜV oder Dekra).

Wichtig ist auch, den Kilometerstand zu prüfen. Ein solider Richtwert für Alter & Verschleiß sind ca. 1.000 gefahrene Kilometer pro Monat. Auf jeden Fall lohnt sich auch ein Blick ins Serviceheft des Fahrzeuges – sind alle Inspektionen durchgeführt worden? Wurde zum Beispiel die Bremsflüssigkeit alle 2 Jahre gewechselt? Stimmt der Kilometerstand? Bei Unklarheiten ist es durchaus üblich, einen Kontrollanruf bei der unterzeichnenden Werkstatt durchführen und sich direkt zu informieren.

Probefahrt
Eine Probefahrt sollte man vor dem Kauf eines Gebrauchtwagens auf jeden Fall machen. Dafür sollte der Wagen noch zugelassen sein oder es müssen Kurzzeitkennzeichen vorliegen – ist dies nicht der Fall, lieber einen neuen Termin machen, nicht ohne Probefahrt kaufen! Bei der Probefahrt unbedingt darauf achten: Springt der Motor auch im kalten Zustand sofort an, läuft er im Leerlauf regelmäßig und ohne Nebengeräusche? Die Gänge sollen sich problemlos einlegen lassen, bei Automatik darf nichts ruckeln.

Unterwegs sollte man auf ungewöhnliche Geräusche achten und darauf, wie der Wagen sich lenken lässt: Zieht er etwa in eine Richtung mehr, stimmt etwas mit der Lenksäule nicht. Nach der Fahrt prüfen, ob der Motor auch nicht geschwitzt hat oder ob irgendwo Flüssigkeit ausgetreten ist – das ist nicht gut. Ein weiterer Blick gilt den elektrischen Einrichtungen (Licht, Scheibenwischer, Fensterheber, etc.): Funktioniert alles?

Eine weitere Möglichkeit für Laien ist auch, eine sogenannte „Gebrauchtwagenprüfung“ in Anspruch zu nehmen. Diese werden von verschiedenen Automobilklubs und Kfz-Prüfstellen an geboten und kosten zwar einen geringen Betrag, was sich aber durchaus lohnen kann, wenn man wirklich gar keine Ahnung von Autos hat.

Papiere und Kaufvertrag
Alle zu dem Fahrzeug gehörenden Papiere – Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief – sollten in Ordnung und vor allem vollständig sein. Hier gilt es zu prüfen: Stimmt die Fahrgestellnummer mit den Zulassungspapieren überein? Ist das Service- Checkheft korrekt geführt worden und liegt der letzte Hauptuntersuchungs- und Abgasuntersuchungsbericht vor? Bei stillgelegten Fahrzeugen ist die Abmeldebescheinigung wichtig. Liegt vielleicht sogar noch der Originalkaufvertrag vor?

Generell sollte man bedenken: Der Verkauf von Privat wirkt sich zwar günstig auf den Preis aus, doch dafür gibt es keine Garantien oder die gesetzlich vorgeschriebene Gewährleistung. Wenn also kurz nach dem Kauf etwas an dem Fahrzeug kaputt geht, muss der Käufer dafür aufkommen. Der Kauf beim Händler hingegen ist zwar immer etwas teurer, dafür aber risikoärmer, denn seit 2002 muss der Händler die gesetzlich vorgeschriebene Gewährleistung geben und damit für Mängel einstehen, die sich nachträglich herausstellen und nicht verschleißbedingt sind. Bei beiden Varianten gilt: Handeln ist erlaubt!

Verkäufer haben meist schon von vornherein eine Preisspanne einkalkuliert, also versuchen Sie ruhig, den angegebenen Preis noch herunter zu handeln. Den Kauf finalisieren Sie immer schriftlich: Standardkaufverträge für Gebrauchtwagen kann man mittlerweile kostenlos aus dem Internet herunterladen. Im Vertrag sollten Rechte und Pflichten von Käufer und Verkäufer festgehalten werden, beide mit Ausweisnummer genannt und das Fahrzeug so exakt wie möglich beschrieben werden: Nennung von u. a. Fahrgestellnummer, Kilometerlaufleistung, Unfallfreiheit, Art der Gewährleistung, Zusatzausstattungen sind unbedingt erforderlich. Der Käufer haftet erst ab der Schlüsselübergabe gegenüber Versicherung und Zulassungsstelle. Für die Ummeldung des Fahrzeuges ist der Käufer selbst zuständig.

Es gilt also: Genau hinsehen, bevor man einen Gebrauchtwagen kauft, gesunden Menschenverstand einsetzen und genug Zeit mitbringen – dann kann nichts schiefgehen.

Die richtige Versicherung
Schon vor dem Kauf eines Gebrauchtwagens kann man bei der Versicherung Geld sparen – indem man ein Fahrzeug mit einer günstigen Typklasse wählt. Dazu zählen meist Modelle mit mäßiger Motorisierung, aber auch einige teure Modelle mit viel PS können niedrig eingestuft sein, weil deren vorsichtige Fahrer nur besonders wenige Schäden anrichten. Auffallend teuer in der Versicherung sind meist sogenannte „Einsteigermodelle“, wie z.B. der Golf II. Gerade weil diese in der Anschaffung und in der Wartung günstig sind, werden sie häufig von Fahranfängern gefahren, die viel häufiger einen Schaden anrichten als erfahrene Autofahrer.

Hier fragt man am besten individuell bei Direct Line nach oder benutzt den Angebotsrechner auf der Webseite www.directline.de um sich zu informieren. „Prinzipiell gelten für die Versicherung von Gebrauchtwagen dieselben Regeln wie für Neuwagen – d.h. Typklasse vergleichen und genau prüfen, welchen Versicherungsschutz man wirklich benötigt. Für Gebrauchtwagen kann es manchmal auch ausreichend sein, nur eine Teilkaskoversicherung abzuschließen“, sagt Steffen Lindner, Abteilungsleiter Produkt bei der Direct Line Versicherung AG.

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