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Essstörungen

28 Prozent der stationär Behandelten unter 19 Jahre alt – Die häufigsten Diät-Lügen

20. April 2010 | Verschiedenes Drucken | Weiterempfehlen |

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Ob „Blitz-Diät“, „Schlank in zwei Wochen“ oder „Abnehmen mit Genuss“ – pünktlich zur T-Shirt-Saison versprechen diverse Diäten Wespentaille und Knackpo. Anfällig dafür sind vor allem Jugendliche. Doch der Wunsch nach einer Modelfigur hat oft einen Preis: Magersucht und Bulimie.

Wunschgewicht? Die goldene Waage bei Ãœbergewicht

Wunschgewicht? Die goldene Waage bei Ãœbergewicht - Foto: DAK/Wigger

Im vergangenen Jahr waren 28 Prozent der DAK-Versicherten, die wegen Essstörungen im Krankenhaus behandelt wurden, 18 Jahre oder jünger.
„Diät-Ratgeber versprechen viel und halten wenig“, weiß DAK-Ernährungsexpertin Silke Willms. „Oft sind die in kurzer Zeit verlorenen Pfunde ganz schnell wieder auf den Hüften und dann folgt die nächste Diät.“ Wer dauerhaft abnehmen will, solle deshalb um Diäten einen Bogen machen. „Nur wer seine Lebens- und Essgewohnheiten langfristig umstellt, vermeidet den Jojo-Effekt und verliert die Fettpolster – zwar langsam, aber bleibend.“
Die DAK-Ernährungsexpertin hat die häufigsten Diät-Lügen aufgedeckt:

FDH (Friss die Hälfte) oder nicht mehr als 1000 kcal pro Tag
So einfach wie wirkungslos: Der Körper stellt sich auf die verringerte Nahrungszufuhr ein und reduziert seinen Energieverbrauch. Im nächsten Schritt greift er auf die Fettreserven zurück: Die Kilos purzeln. Wird wieder „normal“ gegessen, werden die leeren Fettzellen schnell gefüllt – in Erwartung der nächsten Hungerperiode. Der Jojo-Effekt tritt ein.

Light-Produkte haben weniger Kalorien
Light-Produkte enthalten zwar weniger Fett, dafür aber oft mehr Zucker oder Süßungsmittel. Letztere sind zwar kalorienarm, bringen aber den Stoffwechsel durcheinander. Der Körper glaubt, er wird mit energiereicher Nahrung versorgt. Wenn diese ausbleibt, reagiert er mit gesteigertem Appetit. Gibt man diesem nach, wird oft sogar mehr gegessen als ohne die leichten Verführer.

Fett macht fett
Jeder Körper braucht eine bestimmte Menge an Energie. Hauptsache, er bekommt nicht mehr als er verbraucht. Da ein Gramm Fett neun Kilokalorien enthält – doppelt so viel wie Eiweiß oder Kohlenhydrate –, ist damit sparsam umzugehen. Auf Fette sollte jedoch niemand verzichten. Sie sind Geschmacksträger und helfen dem Körper, Vitamine aufzunehmen. Empfehlenswert sind kalt gepresste Pflanzenöle.

Finger weg von Kohlenhydraten
Reis, Nudeln, Süßigkeiten sind tabu, dafür stehen Fett und Eiweiß auf dem Speiseplan. Diese Lebensweise dauerhaft durchzuhalten ist schwer und nicht zu empfehlen. Kohlenhydrate wie zum Beispiel Kartoffeln oder Vollkornprodukte führen dem Körper schnell hochwertige Energie zu und beliefern ihn zusätzlich mit Vitaminen, Ballast- und Mineralstoffen.

Mit Trennkost Pfunde loswerden
Wer eiweißreiches Fleisch und kohlenhydrathaltiges Brot getrennt isst, führt dem Körper zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedlich viel Energie zu. Das bedeutet aber nicht, dass es insgesamt weniger Energie ist. Auf die Menge kommt es an. Positiver Nebeneffekt: Man achtet genauer darauf, was man isst, und hält Gemüserationen ein.

Wer abnehmen will, sollte auf Fleisch verzichten
Stimmt nicht. Fleisch enthält wichtige Grundbausteine für den Körper, wie Eiweiß, Eisen, Zink und Vitamine. Es kommt auf die Qualität des Fleisches an. Denn der Fettgehalt ist von Tier zu Tier unterschiedlich. Besonders fetthaltig sind Produkte, die aus Fleisch hergestellt werden und denen Fett zugesetzt wird, wie Würste oder Leberkäse.

Fünf kleine Mahlzeiten pro Tag sind besser als drei große
Die Menge ist entscheidend, nicht die Häufigkeit. Ergeben die fünf kleinen Mahlzeiten zusammen soviel wie die drei großen, ist dieser Ansatz okay. Allerdings beschummeln wir uns gerne bei der Größe der Portionen. Die fünf kleinen Mahlzeiten sind oft fünf mittelgroße.

Abends essen macht dick
Auch bekannt als Dinner-Cancelling. Überflüssige Kalorien speichert der Körper zu jeder Tageszeit. Nur auf die Energiemenge kommt es an, nicht auf die Uhrzeit der Nahrungsaufnahme. Richtig ist, dass der Stoffwechsel beim Schlafen langsamer ist.

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Ein Leserbrief
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  1. consumer sagt:

    Es ist schon kriminell, wie auf junge Leute Druck mit dem Schlankheitswahn ausgeübt wird.


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