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Schaden-Rückversicherung – Hannover Rück steigert Prämie um 2% | Rück, Hannover, Preise, Raten, 2011, stabil, Höhe, waren, Geschäft, Wallin, konnten, blieben, Verträge, Januar | Versicherung²

Hannover Rück steigert Prämie um 2%

23. Februar 2011 | Unfallversicherung Drucken | Weiterempfehlen |

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Die Hannover Rück ist mit den Ergebnissen der Vertragserneuerung in der Schaden-Rückversicherung zum 1. Januar zufrieden. „Die Erneuerungsrunde verlief für uns besser als erwartet.

Hannover Rück Logo

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Trotz der Aufweichungs­tendenzen im Markt konnten wir weitgehend stabile Raten und Konditionen erzielen, sodass wir mit den Ergebnissen recht zufrieden sind. In einigen Segmenten, wie im Offshore-Energy-Geschäft oder in der europäischen Kraftfahrt-Haftpflicht, haben wir sogar Preiserhöhungen durchsetzen können”, erklärte der Vorstandsvorsitzende Ulrich Wallin.

Vom gesamten Vorjahres-Prämienvolumen in der Schaden-Rückversicherung (ohne fakultatives Geschäft und strukturierte Rückversicherung) in Höhe von 4.867 Mio. EUR standen zum 1. Januar 2011 gut zwei Drittel der Verträge mit einem Volumen von insgesamt 3.282 Mio. EUR (67 %) zur Erneuerung an. Hiervon wurden Verträge im Umfang von 2.993 Mio. EUR verlängert, Verträge über 284 Mio. EUR hingegen gekündigt bzw. in veränderter Form erneuert. „Vor dem Hintergrund verstärkten Wettbewerbs war für uns selektives Zeichnen von Verträgen besonders wichtig. So konnten wir bei der diesjährigen Erneuerungs­runde erneut profitabel wachsen”, unterstrich Wallin.

Inklusive der Zuwächse von 348 Mio. EUR aus neuen oder veränderten Verträgen und dank teilweise verbesserter Preise ergibt sich damit ein erneuertes Prämienvolumen von 3.346 Mio. EUR. Einschließlich der Verträge mit späterem Erneuerungsdatum dürfte sich die Bruttoprämie in der Schaden-Rückversicherung (ohne fakultatives Geschäft und strukturierte Rückversicherung) mit 4.954 Mio. EUR (+1,8 %) unter der Annahme stabiler Wechselkurse über dem Vorjahresniveau bewegen.

Die Vertragserneuerungen zeigten abermals, dass Zedenten der Finanzstärke eines Rückversicherers unverändert große Bedeutung beimessen. Ein sehr gutes Rating ist für einen Rückversicherer die Voraussetzung, um das gesamte Geschäftsspektrum angeboten und zugeteilt zu bekommen. Die Hannover Rück ist mit ihren hervorragenden Ratings („AA-” von Standard & Poor’s und „A” von A.M. Best) einer der Rückversicherer, die diese Bedingung erfüllen.

In ihrem Heimatmarkt Deutschland konnte die Hannover Rück über ihre Tochtergesellschaft E+S Rück ihre Position als einer der führenden Rückversicherer weiter festigen. Während die Preise für schadenbetroffene Programme stiegen, waren Ratenrückgänge bei schadenfreien Programmen zu verzeichnen. Sehr erfreulich entwickelte sich der Kraftfahrt-Haftpflichtbereich. „In dieser für uns wichtigen Sparte konnten wir im nichtproportionalen Geschäft erneut Ratenerhöhungen um durchschnittlich 5 % erzielen”, sagte Wallin.

In Nordamerika verlief die Vertragserneuerung insgesamt zufriedenstellend; das Portefeuille entwickelte sich nahezu stabil. Im Sachgeschäft waren teilweise leichte Ratenreduzierungen hinzunehmen, wobei sich die Preise aber immer noch als risikoadäquat erwiesen. Im Haftpflichtbereich zeigte sich ein gemischtes Bild; die Raten für das wichtige Standard-Haftpflicht-Geschäft blieben stabil. In den Berufs-Haftpflicht-Sparten waren stabile bis leicht reduzierte Raten zu erzielen.

Sehr erfreulich zeigt sich die Situation im Transportgeschäft, speziell im Offshore-Energy-Bereich. Wie erwartet stiegen angesichts des Unglücks der Bohrinsel „Deepwater Horizon” die Raten deutlich an, sodass sich das Prämien­volumen um 20 % erhöhte.

Auch mit der Entwicklung im Luftfahrtgeschäft ist die Hannover Rück zufrieden. Das gezeichnete Prämienvolumen erhöhte sich um 14 %. Trotz Aufweichungs­tendenzen durch Überkapazitäten im Markt blieben die Preise größtenteils stabil.

Nach überdurchschnittlichen Ratensteigerungen in den vergangenen zwei Jahren in der Kredit- und Kautions­rückversicherung war die Vertrags­erneuerungsrunde zum 1. Januar 2011 durch einen deutlich verstärkten Wettbewerb gekenn­zeichnet. Vor diesem Hintergrund gingen die Preise in der Kreditrück­versicherung zurück. Angesichts einer selektiven Zeichnungs­politik reduzierte sich das Volumen um 11 %. Dennoch lagen die erzielten Preise auf weiterhin gutem Niveau. Stabil blieben die Raten in der Kautions­rück­versicherung.

Im globalen Vertragsgeschäft stieg das Volumen um 3 %, allerdings zeigte sich ein gemischtes Bild. In den entwickelten Märkten blieben die Raten überwiegend stabil. Ein starkes Wachstum zeigt sich hingegen in den Emerging Markets.

Im weltweiten Katastrophengeschäft gingen die Preise für Rück­versicherungs­deckungen überwiegend zurück. Besonders deutlich waren die Ratenreduzierungen für US-amerikanische Risiken. Die Hannover Rück hat entsprechend reagiert und ihr Geschäft dort reduziert, wo sich die Preissituation nicht adäquat zeigte. Insgesamt hat die Hannover Rück in diesem Segment das Volumen um 15 % reduziert. In schaden­belasteten Programmen konnten Preiserhöhungen in deutlich zweistelliger Höhe verbucht werden. In Chile beispielsweise erhöhten sich die Preise nach dem verheerenden Erdbeben im Februar 2010 um bis zu 40 %.

Ausblick für 2011
Angesichts der zufriedenstellenden Vertrags­erneuerung zum 1. Januar erwartet die Hannover Rück ein gutes Geschäftsjahr in der Schaden-Rück­versicherung. „Für das Jahr 2011 sehen wir genügend Chancen für selektives profitables Wachstum. Dabei konzentrieren wir uns auf die Segmente, in denen die Preise steigen bzw. risikoadäquat sind,” erklärte Wallin. Für 2011 wird für das gesamte Portefeuille der Schaden-Rückversicherung von stabilen bis leicht steigenden Netto-Prämien­einnahmen in Höhe von bis zu 3 % bei guter Profitabilität ausgegangen.

In der Personen-Rückversicherung rechnet die Hannover Rück für das laufende Geschäftsjahr mit einem Zuwachs der Nettoprämie von 10 % bis 12 %.

Für das Gesamtgeschäft geht die Hannover Rück bei konstanten Währungs­kursen von einem Wachstum der verdienten Nettoprämie von rund 5 % aus.

Für das Jahr 2011 wird eine Kapitalanlagerendite von rund 3,5 % erwartet.

Unter der Prämisse, dass die Großschaden­belastung im Rahmen des Erwartungs­wertes liegt und es zu keinen einschneidend negativen Entwicklungen an den Kapital­märkten kommt, geht die Hannover Rück von einem Konzernergebnis in Höhe von rund 650 Mio. EUR aus. Als Ausschüttungs­quote für die Dividende sind weiterhin 35 % bis 40 % des IFRS-Konzern-Nachsteuer­ergebnisses vorgesehen.


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